Über mich
MOIN.
Ich bin Elke.
Søren Kierkegaard
Das hier ist meine Geschichte. Sie erklärt ziemlich gut, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite.
Über mich
MOIN.
Ich bin Elke.
Søren Kierkegaard
Über zwanzig Jahre lang war alles geregelt.
Ich kenne beruflichen Erfolg. Das Vorankommen, die Effizienz, das Rennen im Hamsterrad. Ich habe das lange gern gemacht.
Und dann war da diese leise Stimme, die sich nicht mehr wegarbeiten ließ.
Dann kam der Atem.
Kundalini Yoga war eigentlich nur als Ausgleich gedacht. Etwas gegen den vollen Kopf. Stattdessen öffnete sich ein Raum, den ich vorher nicht kannte: eine Verbindung zu mir selbst, die weit über das bloße Funktionieren hinausging.
Zum ersten Mal seit Langem war da dieses Gefühl, angebunden und geführt zu sein.
Was danach kam, war keine Entscheidung, sondern eine Neugier, die nicht mehr aufhörte. Reisen nach Indien und an spirituelle Orte. Intensive Ausbildungen. Und der Weg tief in meine eigenen Schatten – dahin, wo es unbequem wird.
Das nennt man dann wohl Ent-Wicklung.
Der Sprung
Ich verließ einen sicheren Hafen und stand erst einmal im Nichts.
Sicherheit und Enge können dasselbe sein. Der Hafen, der mich hielt, machte mich auch unfrei. Ich wusste jeden Morgen, was zu tun war – nur nicht mehr, wofür.
Irgendwann habe ich das sichere Nest verlassen.
Ich hatte mir Freiheit vorgestellt. Was zuerst kam, war eine Bauchlandung. Niemand sagte mir mehr, was als Nächstes dran ist. Kein Gehalt am Monatsende. Keine Rolle, an der ich mich festhalten konnte. Keine Struktur außer der, die ich mir selbst gab. Und niemand, der die Verantwortung trug – außer mir.
Viele Fragen, wenige Antworten. Viel Unbekanntes. Und Zweifel, ob ich das richtig gemacht habe. Ob ich das überhaupt kann.
Vom „Ich werde beschäftigt“ zum „Ich bin für mich verantwortlich“ ist kein Schritt. Das ist eine Wegstrecke. Freiheit musste ich erst lernen.
Ich habe mir Begleitung geholt.
Nicht sofort. Erst habe ich versucht, mich zusammenzureißen, mich besser zu organisieren, disziplinierter zu sein. Das kennst du vermutlich.
Was wirklich geholfen hat, war etwas anderes: ein klares Gegenüber. Menschen, die nicht mit mir mitgelitten haben, sondern hingeschaut. Und Methoden, die tiefer greifen als gute Ratschläge.
In der systemischen Aufstellungsarbeit wurde plötzlich sichtbar, was mich seit Jahren gebremst hatte – und es hatte oft wenig mit meiner Arbeit zu tun. Die Gestalttherapie hat mich gelehrt, bei dem zu bleiben, was gerade da ist, statt bei dem, was da sein sollte. Das Yoga hat meinen Körper wieder mit ins Boot geholt.
Schritt für Schritt habe ich meine Hausaufgaben gemacht. Wunden haben Heilung gefunden. Vieles habe ich ganz neu gelernt.
Selbständigkeit ist die stärkste Persönlichkeitsentwicklung, die ich kenne.
Ich kenne beide Welten.
Ich kenne die Unternehmenslogik: Zielvereinbarungen, Effizienz, Rollen, in die man hineinwächst, bis sie einem zu eng werden. Du musst mir nicht erklären, wie sich das anfühlt.
Und ich kenne die andere Seite: das, was unter der Oberfläche wirkt. Alte Loyalitäten. Prägungen. Sätze aus der Familie, die noch mitreden, wenn du über deinen Preis nachdenkst oder darüber, ob du dich zeigen darfst.
Deshalb muss ich nicht zwischen Business und Innerem wählen. Für mich gehört das zusammen. Ich verbinde gestaltbasiertes Coaching, Aufstellungsarbeit, Körperarbeit und Intuition – und ich will verstehen, was wirklich und wahrhaftig wirkt.
Weil ich diesen Weg selbst kenne, schrecke ich auch vor den Stellen nicht zurück, an denen es unbequem wird. Ich weiß, wie viel Kraft ein Neubeginn kostet. Und ich weiß, wie viel darin liegt.
Stimme einer Klientin
„Du legst den Finger in die Wunde. Auf eine liebevolle Art und auf den Punkt.“
Abseits der Arbeit
Was mich trägt.
Wald und Elbstrand
Draußen sein sortiert mich zuverlässiger als jedes Gespräch mit mir selbst. Ein langer Spaziergang, und die Dinge liegen wieder an ihrem Platz.
Kaffee am Morgen. Im Bett.
Nicht verhandelbar. Der Tag darf ruhig anfangen, bevor er losgeht.
Yoga als Ladestation
Der Übergang vom Tun ins Sein. Was ich anderen weitergebe, praktiziere ich selbst. Mal morgens, mal abends oder einfach zwischendurch.
Social Leisure
Gemeinschaft mit Familie und Freunden. Gespräche, die verbinden.
Etwas erleben
Reisen, neue Orte, Menschen, die anders denken als ich. Die Neugier, die mich damals in Bewegung gebracht hat, ist geblieben.
Die Natur überhaupt
Sie macht nichts schneller, als es geht. Barfuß im Gras oder am Elbstrand im Wasser, erinnere ich mich daran.
Was ich gelernt habe.
Ich habe mir damals Begleitung an meine Seite geholt. Das war der Unterschied. Hol sie dir auch.
30 Minuten am Telefon. Kostenfrei – und ohne dass du dich vorher entscheiden musst.
Adresse
Hamburg, Blankenese
Telefon
01515 4780082
nachricht@elkewuepping.de